Das Element Luft im Tarot ist mit den Hofkarten und den Karten der Kleinen Arkana der Schwerter verbunden. Es symbolisiert intellektuelle Aspekte, Kommunikation, Denken und die Welt des Geistes. Karten mit einem starken Bezug zum Element Luft können Themen wie Logik, Klarheit, Analyse, Kommunikation und intellektuelle Herausforderungen repräsentieren.

In der Astrologie sind drei der zwölf Tierkreiszeichen den Elementen Luft zugeordnet: Zwillinge (Gemini), Waage (Libra) und Wassermann (Aquarius). Diese Zeichen teilen bestimmte Charakteristika wie intellektuelle Neugier, Kommunikationsfähigkeiten, soziale Interaktion und den Drang nach Ideen und Konzepten.

Luft steht für Kommunikation, sowohl verbal als auch nonverbal. Es symbolisiert den Austausch von Ideen, Informationen und Energie zwischen Menschen und dem Universum. In einigen esoterischen Traditionen wird Luft auch mit der spirituellen Dimension in Verbindung gebracht. Es symbolisiert die Verbindung zur höheren Realität, zu spirituellen Energien und zur geistigen Welt.

Das Element Luft wird in verschiedenen Kulturen durch verschiedene Symbole dargestellt. Federn repräsentieren oft Leichtigkeit und die Freiheit des Fliegens. Insbesondere fliegende Vögel wie Adler, Falken oder Eulen sind Symbole für das Element Luft. Sie verkörpern Freiheit, Weitblick und Verbindung zur Luft. Ein sich drehendes Windrad symbolisiert den Wind und die bewegende Kraft der Luft. Es kann auch als Zeichen für Energie und Veränderung stehen. Libellen sind filigrane fliegende Insekten und symbolisieren ebenfalls die Leichtigkeit und den Tanz der Luft. Musik und Schall werden mit Luftwellen übertragen, daher können Musiknoten oder Schallwellen als Symbole für das Element Luft dienen.

In vielen Kulturen und Religionen gibt es Götter des Windes, der Luft. Im Hinduismus ist Vayu einer der wichtigen Devatas (Götter) und wird als der Gott des Windes und der Luft verehrt. Er ist einer der Pancha Mahabhutas (fünf großen Elemente) und repräsentiert das Element Luft (Vayu). Vayu wird oft als göttliche Personifikation der Luft oder des Windes betrachtet und hat verschiedene Aspekte in der hinduistischen Mythologie. Vayu spielt eine zentrale Rolle als Lebensatem (Prana) in der hinduistischen Philosophie. Der Atem steht im Hinduismus symbolisch für die universelle Lebensenergie, und Vayu als Wind repräsentiert den Atem, der alles durchdringt.

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Weihnachten und Neujahr ist eine magische Zeit. Ein Punkt zwischen Zeit und Raum. Es öffnen sich Portale zwischen der unsichtbaren Welt und unserer Welt, um uns viele Informationen zu vermitteln. Informationen, mit denen wir unsere Gegenwart und unsere Zukunft besser gestalten können. Zu allen Zeiten hatten die Menschen ein besonderes Verhältnis zu Spiegeln. Sie ängstigten und faszinierten. Seit der Antike wird der Spiegel in verschiedenen Ritualen und Wahrsagungen als Tor zu anderen Welten verwendet. Wahrsagen mit Hilfe von Spiegeln ist eines der ältesten Rituale im alten Russland. Nach altem Glauben kann eine unverheiratete junge Frau im Spiegel das Gesicht ihres Verlobten sehen. Nur erfahrene Wahrsager kennen die Regeln. Die alten Slawen behandelten den Spiegel mit grosser Vorsicht. Man glaubte, dass in ihnen verschiedene böse Geister lebten. Das Schicksal einer alten Jungfer war für jede potenzielle Braut viel schlimmer als die Begegnung mit dem Teufel. Da es im Haus strengstens verboten war, Wahrsagerei zu betreiben, flüchteten die Mädchen bei Einbruch der Dunkelheit heimlich in eine Scheune, ein Badehaus oder ein verlassenes Haus. Um das Gesicht ihres zukünftigen Bräutigams zu sehen, legten abergläubische Mädchen alle ihre Amulette und ihr Kreuz ab und setzten sich voller Vorfreude vor die Spiegel, bedeckten ihre Köpfe mit dicken Decken oder schufen verspiegelte Korridore (in denen sie zwei Spiegel einander gegenüberstellten), um ihre Verlobte zu sehen. Nach den damals vorherrschenden religiösen Vorstellungen waren sie den übernatürlichen Kräften völlig schutzlos ausgeliefert. Überraschenderweise treffen Folkloristen auf jeder Feldexpedition Bewohner der Dörfer, die erzählen, wie sie ihren zukünftigen Ehemann zum ersten Mal im Spiegel sahen. Die keltische Mythologie hatte schon immer eine ganz besondere Beziehung zur Magie der Spiegel. Die Kelten waren fest davon überzeugt, dass man mit Hilfe von Spiegeln sein Schicksal zum Positiven verändern, Wohlstand und Glück in sein Leben locken kann. Deshalb versuchten sie, sie mit positiven Zeichnungen und Skizzen zu schmücken, um das Leben ihrer Besitzer zu bereichern. So war zum Beispiel der Kreis am Rand des Spiegels ein wunderschönes Symbol für den kontinuierlichen Kreislauf des menschlichen Lebens. Die auf dem Spiegel abgebildeten Vögel symbolisierten die glänzende Zukunft, die uns allen bevorsteht. Diese Menschen waren ausserdem fest davon überzeugt, dass der liebevolle, "doppelte" Blick auf einen Menschen aus dem Spiegel seine Schönheit widerspiegelte und sein zukünftiges Schicksal vorhersagen konnte. Aus diesem Grund versuchten die Kelten immer, in schönen Kleidern, mit edlem Schmuck und anderen hübschen Dekorationen in den Spiegel zu schauen. Die Kelten glaubten, dass sie mit Hilfe von Spiegeln ihre körperliche Schönheit verbessern könnten. Die Menschen dieses Volkes besassen vielleicht keine anderen Haushaltsgegenstände, aber in ihrem Haus gab es immer einen Spiegel, damit die Kelten ihr Aussehen bewundern konnten.
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