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Das Phänomen des Universums

von Anastasia 15. Mai 2026
5 Elemente 
von Anastasia 14. Mai 2026
 Die geheime Sprache der Blumen Früher glaubten viele Menschen, dass Blumen mehr als nur Pflanzen waren. Sie galten als stille Botschafter geheimer Gefühle. In der viktorianischen Zeit konnten ein paar sorgfältig ausgewählte Blumen Liebe, Sehnsucht oder sogar einen versteckten Abschied bedeuten. Wer die Sprache der Blumen verstand, konnte Botschaften lesen, die niemals laut ausgesprochen wurden. Heute ist dieses Wissen fast verschwunden. Wir schenken Blumen oft wegen ihrer Schönheit — ohne ihre verborgenen Bedeutungen zu kennen. Und doch wirken sie noch immer geheimnisvoll auf uns. Eine einzelne weiße Rose, verwelkte Blüten oder ein dunkler Strauß können Gefühle auslösen, die man kaum erklären kann. Vielleicht tragen Blumen ihre alten Geheimnisse noch immer in sich. Vielleicht haben wir nur vergessen, ihre Sprache zu verstehen.
von Anastasia 25. Februar 2026
Basler Fasnacht 
von Anastasia 20. Februar 2026
 Gaia – Die Kraft der Erde
von Anastasia 13. Februar 2026
Reinigungsritual in einer Cenote – Maya-Tradition in Yucatán 
von Anastasia 30. Januar 2026
Schamanen der Mongolei 
von Anastasia 30. Januar 2026
 Dominican Voodoo oder 21 Divisionen
von Anastasia 23. November 2025
Weihnachten und Neujahr ist eine magische Zeit. Ein Punkt zwischen Zeit und Raum. Es öffnen sich Portale zwischen der unsichtbaren Welt und unserer Welt, um uns viele Informationen zu vermitteln. Informationen, mit denen wir unsere Gegenwart und unsere Zukunft besser gestalten können. Zu allen Zeiten hatten die Menschen ein besonderes Verhältnis zu Spiegeln. Sie ängstigten und faszinierten. Seit der Antike wird der Spiegel in verschiedenen Ritualen und Wahrsagungen als Tor zu anderen Welten verwendet. Wahrsagen mit Hilfe von Spiegeln ist eines der ältesten Rituale im alten Russland. Nach altem Glauben kann eine unverheiratete junge Frau im Spiegel das Gesicht ihres Verlobten sehen. Nur erfahrene Wahrsager kennen die Regeln. Die alten Slawen behandelten den Spiegel mit grosser Vorsicht. Man glaubte, dass in ihnen verschiedene böse Geister lebten. Das Schicksal einer alten Jungfer war für jede potenzielle Braut viel schlimmer als die Begegnung mit dem Teufel. Da es im Haus strengstens verboten war, Wahrsagerei zu betreiben, flüchteten die Mädchen bei Einbruch der Dunkelheit heimlich in eine Scheune, ein Badehaus oder ein verlassenes Haus. Um das Gesicht ihres zukünftigen Bräutigams zu sehen, legten abergläubische Mädchen alle ihre Amulette und ihr Kreuz ab und setzten sich voller Vorfreude vor die Spiegel, bedeckten ihre Köpfe mit dicken Decken oder schufen verspiegelte Korridore (in denen sie zwei Spiegel einander gegenüberstellten), um ihre Verlobte zu sehen. Nach den damals vorherrschenden religiösen Vorstellungen waren sie den übernatürlichen Kräften völlig schutzlos ausgeliefert. Überraschenderweise treffen Folkloristen auf jeder Feldexpedition Bewohner der Dörfer, die erzählen, wie sie ihren zukünftigen Ehemann zum ersten Mal im Spiegel sahen. Die keltische Mythologie hatte schon immer eine ganz besondere Beziehung zur Magie der Spiegel. Die Kelten waren fest davon überzeugt, dass man mit Hilfe von Spiegeln sein Schicksal zum Positiven verändern, Wohlstand und Glück in sein Leben locken kann. Deshalb versuchten sie, sie mit positiven Zeichnungen und Skizzen zu schmücken, um das Leben ihrer Besitzer zu bereichern. So war zum Beispiel der Kreis am Rand des Spiegels ein wunderschönes Symbol für den kontinuierlichen Kreislauf des menschlichen Lebens. Die auf dem Spiegel abgebildeten Vögel symbolisierten die glänzende Zukunft, die uns allen bevorsteht. Diese Menschen waren ausserdem fest davon überzeugt, dass der liebevolle, "doppelte" Blick auf einen Menschen aus dem Spiegel seine Schönheit widerspiegelte und sein zukünftiges Schicksal vorhersagen konnte. Aus diesem Grund versuchten die Kelten immer, in schönen Kleidern, mit edlem Schmuck und anderen hübschen Dekorationen in den Spiegel zu schauen. Die Kelten glaubten, dass sie mit Hilfe von Spiegeln ihre körperliche Schönheit verbessern könnten. Die Menschen dieses Volkes besassen vielleicht keine anderen Haushaltsgegenstände, aber in ihrem Haus gab es immer einen Spiegel, damit die Kelten ihr Aussehen bewundern konnten.
von Anastasia 13. Oktober 2024
Die Idee von drei Göttinnen, die das Schicksal weben, ist wahrscheinlich den meisten von euch bekannt. In der griechischen Mythologie heissen sie Moiren oder Schicksalsgöttinnen, in der nordischen Mythologie Nornen. Sie bestimmen die Schicksalsfäden der Menschen. Heute möchte ich über zwei andere Göttinnen erzählen. In der Antike haben die Slawen zwei himmlische Spinnerinnen verehrt, Dolya und Nedolya. Die spinnen für jeden von uns den Lebensfaden. Sie sind die Töchter der Göttin Mokosh, auch "Grosse Weberin" genannt. Mokosh hält das Gewebe der Welt in ihren Händen und webt aus den Fäden des Lebens komplizierte Muster. Diese bestimmen das Schicksal eines Menschen bereits vor der Geburt. Dolya sorgt für Liebe, Glück, gute Laune, Reichtum und Wohlstand. Sie wurde mit ewiger Jugend beschenkt. Diese Göttin hat die Macht, alles Gute und Freundlichkeit zu schenken: eine wohlgenährte Familie, einen liebevollen Ehepartner, gesunde Kinder, ein reiches Zuhause. Sie wird oft am Spinnrad dargestellt, weil sie für ihre Schützlinge einen starken goldenen Faden des guten Schicksals spinnt. Nedolya steht für Armut, Probleme und Misserfolg. Sie ist immer traurig. Nedolya wird auch mit einem Spinnrad gemalt. Ihr Faden ist dünn, er kann jeden Moment reissen. Das passiert, wenn man die Regeln des Gewissens und der Moral missachtet. Aber man kann es auch als Chance zur Korrektur sehen, indem man einen Teil des Dolya-Fadens in ihren Faden einwebt. Wir haben selbst unser Schicksal in der Hand. Es gibt natürlich Ereignisse, die sich nicht ändern lassen, aber wie in dem bekannten Buch "Der Alchimist" von Paulo Coelho helfen sie uns unseren Weg zu finden. Letztendlich ein ist alles und alles ist eins.
von Anastasia 7. September 2024
Erkenne dich selbst, sagt eine alte Weisheit. Wer bin ich? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Jeder von uns hat sich schon einmal solche Fragen gestellt? Das Leben ist wie ein Fluss und unsere Gefühle, Träume und Wünsche sind in der Tiefe des Wassers verborgen. Auch eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt - eine lange Reise zu sich selbst. Alle Antworten liegen bereits in uns. Unsere innere Stimme ist sehr leise, damit wir sie hören können, müssen wir zuerst unsere goldene Mitte finden. In der Ruhe liegt die Kraft. Gerade in unserer turbulenten Zeit ist das sehr aktuell. Durch Lernen, durch Beobachtung des Lebens und unserer selbst können wir den Schlüssel zu unserer inneren Welt finden. Unsere Schwächen erkennen und sie in Stärke verwandeln. Schließlich das Göttliche in sich selbst finden und durch das Prisma der eigenen Schönheit, die Schönheit und Göttlichkeit der anderen und der Welt erkennen. Namaste - ich verneige mich vor dem Göttlichen in dir.
von Anastasia 6. September 2024
“Schönheit wird die Welt retten” – Fjodor Dostojewski. "Beim Menschen sollte alles schön sein: das Gesicht, die Kleidung, die Seele und die Gedanken." - Anton Tschechow. Dies sind nur einige Zitate weltberühmter Schriftsteller. Schönheit ist auch die Sprache des Universums. Schönheit gibt uns Kraft, Energie und Weiterentwicklung. Heute sind viele Menschen auf der ganzen Welt auf der Suche nach Schönheit und verstricken sich immer wieder in rein äußerliche Beziehungen. Äußere Schönheit ohne innere Schönheit ist nichts. Der Körper ist kein Identitätsträger. Es ist die Seele, aber was genau bedeutet Schönheit der Seele, Schönheit der Gedanken und der Sprache? Wir sprechen hier von der inneren Welt des Menschen. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, eine positive Einstellung zur Welt, ein schönes Lächeln und Leichtigkeit sind nur einige Eigenschaften, die wirklich schöne Menschen auszeichnen. Eine freundliche Stimme und eine kultivierte, reiche Sprache gehören auch dazu. Die Schönheit der Seele ist wie ein Edelstein, dessen Facetten grenzenlos sind, wenn sie aus guten Gedanken, Worten und Taten bestehen. Schönheit hat auch mit Respekt vor dem Anderen und vor allem vor sich selbst zu tun. Wir müssen lernen, Verantwortung für unser eigenes inneres Universum zu übernehmen. Die Welt ist interessant und kunterbunt. Mit welchen Themen wir uns beschäftigen, so gestalten wir unsere Gegenwart und Zukunft. In den heiligen Texten steht: "An seinen Früchten erkennt man einen Baum". Ein guter Mensch mit schöner Seele findet immer seinen Weg in dieser Welt und mit seinem "Licht" wird er die Umgebung erhellen, weil das Licht immer die Dunkelheit besiegt. "...was ist dann Schönheit? und warum vergöttern die Menschen sie? Ist sie ein Gefäss, angefüllt mit Leere? oder ein Feuer, das in diesem Gefäß leuchtet?" N. Zabolotsky P.S. Die Fortsetzung folgt: Der Goldene Schnitt - Die Schönheit der Welt ...
von Admin 18. Februar 2024
Im Film - Carl Gustav Jung: Face to Face (BBC 1959) - erzählt er interessante Beispiele. Mit Hilfe derer gelangte er zur Entdeckung der "Archetypen", nachdem ihm die Ähnlichkeit vieler Bildmotive in Mythen, Träumen und Phantasien seiner Patienten aufgefallen war, die keinen direkten Kontakt miteinander gehabt haben. Ausschlaggebend war ein Erlebnis mit einem Patienten, der Jung einmal sagte, in die Sonne zu blinzeln und dabei den Kopf zu drehen. Als Jung ihn fragte, was denn dort zu sehen sei, antwortete dieser: Die Sonnenröhre – wenn ich meinen Kopf hin- und her bewege, so bewegt sie sich ebenfalls, und das ist der Ursprung des Windes. Vier Jahre später las C.G. Jung in einem gerade veröffentlichten Buch über einen griechischen Papyrus, in dem vom Mithras-Kult berichtet wurde. Darin wurde eine Röhre erwähnt, die vom Antlitz der Sonne herabgelassen wird und den Ursprung des Windes darstellt. Das Bemerkenswerte ist nicht nur die Übereinstimmung zwischen der Halluzination des Patienten und des über 2000 Jahre alten Papyrus, sondern auch die Tatsache, dass der Papyrus zum Zeitpunkt der Halluzination noch gar nicht veröffentlicht war. Der Patient konnte die alte Schrift nirgendwo gesehen haben. Jung begann, weitere Träume von Kindern und seinen Patienten genauer zu betrachten und fand ähnliche Parallelen zu Sagen-, Mythen und Märchen. Nach C. G. Jung gibt es nicht nur ein individuelles, sondern auch ein kollektives Unbewusstes: Wir alle erben Archetypen. Das kollektive Unbewusste mit seinen archetypischen Vorstellungen steht stark in Zusammenhang mit Bildern.
von Admin 12. Januar 2024
Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken. Samuel Johnson (1709 - 1784). Was für ein wunderschönes Zitat! Wie oft sprechen wir ohne grosse Überlegung, wir sprechen nur um zu sprechen. Wir lesen zu wenig Bücher, aber das Lesen von Literatur in verschiedenen Stilen und Genres kann uns dabei helfen, die Schönheit der Sprache zu schätzen und unsere eigenen sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern. Die Sprache ist ein hohes Gut. Deshalb sollen wir sehr vorsichtig mit ihr umgehen. Ein falsches Wort kann stark verletzen oder ein richtiges Wort kann Berge versetzen. In vielen Praktiken werden spezielle Worte, Mantras oder Gebete als kraftvolle Werkzeuge betrachtet. Die Worte werden als Schwingungsträger angesehen, die energetische Veränderungen bewirken können. Es werden auch oft positive Affirmationen verwendet, um das Bewusstsein zu verändern und positive Energien anzuziehen. Die Überzeugung, dass Worte eine manifestierende Kraft haben, ist in vielen Lehren präsent. Die Sprache kennzeichnet den Menschen. Ist unsere Sprache sanft oder scharf, die Wortwahl behutsam oder aggressiv, der Ausdruck blumig oder primitiv? Pflegen wir unsere Sprache oder nicht? Eine Stimme durch welche göttliche, kosmische Liebe fliesst, kann jede Tür öffnen. Genau so wie unsere Sprache, sollen wir lernen unsere Gedankenwelt zu pflegen. Schöne Gedanken werden zu schönen Worten, solche Worte führen zu richtigen Handlungen und durch richtige Handlungen werden wir zur kosmischen Liebe geführt.
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